Microsoft integriert OneDrive in Skype

Skype greift nun nativ auf OneDrive zu. Nutzer können aus der Messenger App heraus Links von auf OneDrive gespeicherten Dateien verschicken. Die Funktion steht auf mobilen Geräten und unter Windows, macOS und Linux zur Verfügung.

Microsoft hat eine neue Funktion für seine Messaging-Anwendung Skype angekündigt. Künftig sollen Nutzer direkt aus Skype heraus Dateien weiterleiten können, die auf dem Cloudspeicher OneDrive abgelegt wurden. Ab sofort können Teilnehmer des Skype-Insider-Programms das Feature testen.

Es steht unter Windows 10 und Android sowie auf iPhones und iPads zur Verfügung. Microsoft integriert OneDrive aber auch in die klassischen Desktop-Anwendungen für Windows, macOS und Linux.

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Die Integration erlaubt es, von Skype aus auf ein OneDrive-Konto zuzugreifen und beliebige Dateien in eine Konversation einzufügen. Wie Thurrott.com berichtet, wird allerdings nur ein Link zu der Datei an eine Nachricht angehängt und nicht die Datei selbst. Der Empfänger muss auf den Link klicken, um die Datei auf sein Gerät herunterzuladen.

Zugriff auf OneDrive erhalten Nutzer über die Funktion zum Hinzufügen von Dateien, Medien und Standortdaten. In der Liste „Inhalte und Tools“ muss dann nur noch auf OneDrive geklickt werden, um zum Cloudspeicher zu gelangen und eine Datei auszuwählen. Der Vorgang wird mit einem Klick auf die Schaltfläche „Senden“ abgeschlossen.

Eine weitere Integration, die für Skype zur Verfügung steht, betrifft Amazons digitalen Assistenten Alexa. Der von Amazon im September angekündigte Skype-Skill für Alexa wird derzeit in den USA ausgerollt. Er erlaubt es, mithilfe von Amazons intelligenten Echo-Lautsprechern auch Skype-Gespräche zu führen. Weitere Details zur Einrichtung und Nutzung des Skype-Skills hält Microsoft auf seiner Website bereit.

Quellen: ZDNet, Thurrot.com

Ein Microsoftie auf der Apple Bühne

Wann war doch gleich mal der letzte Microsoftie auf einer Apple Bühne? Richtig – Nie! Manche werden sich noch an die Ankündigung des Microsoft Investments in Apple im Jahr 1997 erinnern – aber da war Bill Gates nur via Videowall zugeschaltet.

APPLE IPHONE
© by David Paul Morris/Bloomberg via Getty Images

Und so war der gestrige Auftritt des Microsoft Managers Kirk Koenigsbauer tatsächlich auch ein bemerkenswertes Zeichen einer stark in Bewegung stehender Microsoft, die die jahrzehntelang bestehenden Stacheldrahtzäune zwischen den Plattformen sukzessive einreißt. Dies mit Produkten wie Office 365 und Office Apps für iOS und Android Systeme, die damit die eigene mobile Plattformstrategie sehr wirkmächtig ergänzen.

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