Information At Your Fingertips: OneDrive Files on Demand

Bereits recht lange angekündigt ist die OneDrive Files on Demand Funktion nun seit dem Herbst Update von Windows 10 auch tatsächlich für alle OneDrive Anwender verfügbar. Aber was ist nun OneDrive „Files on Demand“ eigentlich und für was ist es gut?

Da Benutzer immer mehr Dateien erstellen und diese zusammen bearbeiten, immer mehr Fotos schießen und auf mehreren Geräten arbeiten, wird es immer bedeutsamer, auf wichtige Inhalte sowohl bei der Arbeit als auch privat an einem zentralen Ort zugreifen zu können. Sie sollten sich keine Gedanken darüber machen müssen, ob auf Ihrem Gerät genügend Speicherplatz vorhanden ist oder Sie in einem Flugzeug auf Ihre Dateien zugreifen können.

Mit Files On-Demand greifen Sie auf alle Ihre Dateien in der Cloud zu, ohne sie herunterzuladen und auf Ihrem Gerät zu speichern. Sie arbeiten wie gewohnt: Alle Dateien – selbst Onlinedateien – sind im Datei-Explorer verfügbar und können wie alle anderen Dateien auf Ihrem Gerät genutzt werden. Files On-Demand ermöglicht Ihnen auch in Desktop- oder Windows Store-Apps mithilfe der Windows-Dateiauswahl das Öffnen von Onlinedateien. Wählen Sie einfach die Datei aus, die Sie in der Dateiauswahl öffnen möchten. Die Datei wird automatisch heruntergeladen und in Ihrer Anwendung geöffnet. Darüber hinaus sind Sie sowohl im Privat- als auch im Berufsleben auf der sicheren Seite, da das Ganze mit Ihrem persönlichen und geschäftlichen OneDrive sowie Ihren SharePoint Online-Teamwebsites funktioniert.

Dies war das am meisten verlangte Feature für OneDrive auf UserVoice

Und so sieht es aus:

Sie sehen, dass der auf der SharePoint Online-Teamwebsite ausgewählte Ordner 1,37 TB groß ist, aber 0 Byte Speicherplatz auf der Festplatte belegt.

Neue Statussymbole im Datei-Explorer verdeutlichen, ob Ihre Dateien lokal oder online verfügbar sind. Dateien und Ordner, auf die Sie zugreifen müssen, wenn Sie keine Internetverbindung haben, können Sie ganz einfach jederzeit verfügbar machen. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf die Datei oder den Ordner, und wählen Sie Always keep on this device (Immer auf diesem Gerät aufbewahren) aus.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste, und wählen Sie Always keep on this device aus, um auf Dateien und Ordner zugreifen zu können, wenn Sie keine Internetverbindung haben.

Onlinedateien werden automatisch heruntergeladen und lokal verfügbar, sobald Sie sie benötigen. Doppelklicken Sie einfach im Datei-Explorer auf eine Datei, oder öffnen Sie sie in einer Anwendung. Ihre Onlinedateien sind stets sichtbar, selbst wenn Sie offline sind. Nun müssen Sie nicht mehr entscheiden, welche Dateien mit Ihrem PC synchronisiert werden sollen.

Doppelklicken Sie auf eine Onlinedatei, woraufhin sie automatisch heruntergeladen und geöffnet wird.

Neben Benutzern profitieren vor allem Unternehmen und IT-Administratoren von Files On-Demand. Wenn heute jemand eine SharePoint Online-Teamwebsite synchronisiert, werden Dateien erneut auf alle synchronisierten Geräte heruntergeladen, sobald eine Änderung vorgenommen wird. Files On-Demand reduziert die belegte Netzwerkbandbreite, weil es nicht mehr notwendig ist, im Team gemeinsam genutzte Dateien kontinuierlich auf jedem synchronisierten Gerät zu synchronisieren.

OneDrive-Offlineordner: Speicherung ganzer Ordner für den Offlinezugriff unter Android und iOS

Zusätzlich zu Files On-Demand gibt es auch eine neue Funktion, mit der Sie auf Ihrem mobilen Gerät produktiv arbeiten können, wenn Sie keine Internetverbindung haben, wie z. B. auf langen Flügen oder an Wochenenden in der Waldhütte. Mit der Funktion „OneDrive-Offlineordner“ können Sie Ordner auf Ihrem mobilen Gerät speichern und öffnen, wenn Sie keine Internetverbindung haben. Änderungen, die andere Benutzer an den Dateien vornehmen, während Sie offline sind, werden automatisch übernommen, sobald Sie wieder eine Internetverbindung haben. Diese neue Funktion ist jetzt auf Android-Geräten für Abonnenten von Office 365 Personal und Home sowie für OneDrive-Geschäftskunden verfügbar.

Wählen Sie einen Ordner aus, und klicken Sie auf das Fallschirmsymbol, um einen Ordner und seinen Inhalt offline verfügbar zu machen.

OneDrive for iMessage: Schnelle Freigabe von OneDrive-Dateien auf iOS-Geräten

Zu guter Letzt noch ein Feature für Apple Anwender: Mit OneDrive for iMessage ist nun noch einfacher, Dateien auf Ihren iOS-Geräten freizugeben, indem Sie Dokumente und Fotos schnell mit Freunden und Familie teilen können, ohne Ihre iMessage-Unterhaltung zu verlassen. Sie können einen ganzen Ordner oder nur eine Datei freigeben und für Sie in iMessage freigegebene Dokumente und Fotos sofort in einer Vorschau anzeigen. Aktualisieren Sie auf die neueste Version von OneDrive, und aktivieren Sie OneDrive for iMessage auf Ihrem Gerät, um es noch heute auszuprobieren.

Öffnen Sie OneDrive in iMessage, und klicken Sie auf eine Datei, um sie in Ihrer Unterhaltung freizugeben.

Running SharePoint–1300km Arbeit im Laufschritt

Lauf Wien - Kopenhagen

PENG. Der Startschuss ist gefallen. Gestern Nachmittag ist Florian Grasel, CEO der Smarter Business Solutions GmbH, in sein 1.300 km Abenteuer gestartet. Der Microsoft Partner wird in den nächsten 4 Wochen den Extrembeweis antreten, dass mobiles Arbeiten funktioniert. Mit im Gepäck hat er ein Microsoft Surface und ein Windows Phone, Marke Nokia 920.

„Ich sehe mich als Botschafter des mobilen Arbeitens. Die Vision, überall und jederzeit arbeiten zu können, wird mit Microsoft SharePoint zur Realität. Mit diesem Lauf möchte ich das beweisen – und mir zugleich auch einen Kindheitstraum erfüllen, indem ich quer durch Europa laufe“

(Florian Grasel über sein außergewöhnliches Projekt)

 

Wenn alles nach Plan läuft, wird der Ultra-Läufer am 5.2. in Kopenhagen eintreffen und dort auf der European SharePoint Conference eine Keynote halten.

Unterwegs wird er auf seiner Route Unternehmenskunden im SharePoint Bereich besuchen und beraten. Die Erlöse daraus kommen einem guten Zweck zugute, den Schmetterlingskindern bzw. dem Verein Debra.

Und wenn er danach noch gut drauf ist, wird er wieder nach Wien zurücklaufen. Er möchte auf alle Fälle rechtzeitig zum Microsoft Day (Motto: "New Work City”, Das neue Arbeiten) zurück sein.

Sein Blog findet Ihr auf www.runningsharepoint.com und via Twitter ist er unter @runningShareP erreichbar.

Hier weitere Bilder aus dem Fotoshooting mit Florian Grasel.

Die 10 besten Intranets 2013

Jakob Nielsens aktuelle Liste mit den zehn besten Intranets 2013 ist da. (http://www.nngroup.com ) Sie bestätigt den anhaltenden Trend hin zu Megamenüs, angereicherten persönlichen Profilen und personalisierten Startseiten. Zu den Neuheiten zählen die Einbettung sozialer Funktionen sowie bessere Informationsfilter und Direktzugänge.

Die zehn besten Intranets sind:

· Acorda Therapeutics (USA)
· American International Group (USA)
· AT&T (USA)
· Hager Group (Deutschland)
· Luzerner Kantonalbank (Schweiz)
· ONO (Spanien)
· Saudi Commission for Tourism and Antiquities (Saudi-Arabien)
· Die Schweizerische Mobiliar (Schweiz)
· WorkSafeBC (Kanada)
· XL Group (Irland)

Interessant ist, dass 70 Prozent der Gewinner Microsoft Sharepoint verwenden, aber mit umfangreichen Anpassungen. Gesamthaft hat sich die Grösse der Intranet-Teams verdoppelt, von 0,7 auf 1,4 FTE (Full-Time Employee) pro 1000 Mitarbeiter. Im Durchschnitt arbeiten 27 Personen an einem Intranet. Acht der zehn ausgezeichneten Intranets haben externe Berater hinzugezogen, für die Sharepoint-Entwicklung, aber auch für das Design und die Usability-Forschung.

Allerdings benötigt es auch Zeit, ein gutes Intranet aufzubauen. Intranets weisen in der Regel eine durchschnittliche Entwicklungszeit von 42 Monaten auf. Dieses Jahr lag der Durchschnitt bei 27 Monaten. Mitarbeitende, die Inhalte bereitstellen, sollten möglichst früh in den Entwicklungsprozess eingebunden werden.

Auffallend ist, dass das Wachstum im mobilen Intranet-Bereich stagniert. Im Gegensatz zu 2011 stellt nur ein Gewinner – statt damals sechs – eine eigene mobile Version des Intranets bereit. Zwei weitere bieten einen mobilen Intranet-Zugang an, die Inhalte sind aber nicht auf den mobilen Zugang optimiert.

Quelle: http://www.nngroup.com / www.usability.ch