Die Digitale Agenda

image Schon die EU Digitale Agenda gelesen? Nun, wenn Sie wissen wollen, in welche Richtung die IKT Politik der EU in den nächsten 5 Jahren gehen soll, empfiehlt es sich durchaus. Mit Wohlwollen habe ich dabei den Absatz 2.6. zur Kenntnis genommen, in dem es u.a. heisst:

2.6.1. Digitale Kompetenz und Qualifikationen
Die europäischen Bürger müssen in der Nutzung der IKT und der digitalen Medien
unterwiesen werden, wobei vor allem das Interesse der Jugendlichen für IKTBildungsangebote geweckt werden muss. Es müssen mehr und bessere
IKT-Anwenderqualifikationen und eBusiness-Qualifikationen, also die für
Innovation und Wachstum nötigen digitalen Kompetenzen, gefördert werden.
Angesichts eines Potenzials von 30 Millionen Frauen im Alter zwischen 15 und
24 Jahren42 ist es notwendig, die Attraktivität des IKT-Sektors in beruflicher
Hinsicht, besonders was Produktion und Technikgestaltung angeht, zu verbessern.
Allen Bürgerinnen und Bürgern sollten die vielfältigen Berufsmöglichkeiten in den
IKT bewusst gemacht werden. Dies erfordert mehrseitige Partnerschaften, mehr
Unterweisung, die Anerkennung digitaler Kompetenzen in formellen Schul- und
Ausbildungssystemen, ebenso die Bewusstseinsbildung und eine effektive IKTAusbildung und Zertifizierung außerhalb formeller Ausbildungssysteme, wozu auch die Nutzung von Online-Werkzeugen und digitalen Medien für die Umschulung und die berufliche Weiterbildung gehören43. Aufbauend auf den Erfahrungen der ersten „European e-Skills“-Woche (1. bis 5. März 2010)44 wird die Kommission 2010 und auch danach Kampagnen zur Bewusstseinsbildung auf nationaler und europäischer Ebene unterstützen, um Jugendliche über IKT-Bildungsangebote, -Laufbahnen und -Arbeitsplätze aufzuklären, die digitalen Kompetenzen der Bürger sowie die IKTAusbildung von Arbeitnehmern zu verbessern und bewährte Praktiken einzuführen.

01_Ansicht

Da gibt es ja dazu aus Österreich bereits gute Nachrichten. Die innerhalb der o.a. E-Skills Woche von Microsoft Österreich und Partnern gestartete IT-Fitness Initiative (siehe meinen Blogeintrag von März 2010) nimmt diese politische Anforderung nicht nur auf, sondern setzt dazu bereits konkrete Schritte. Im Zentrum dieser breit von Politik (2 Ministerien, Bundeskanzleramt) und Wirtschaft (IV, WKO, Wifi, HP, Cisco, bitmedia und T-Systems getragenen E-Skills Initiative steht ein Online Selbstcheck, der jedermann/frau eine rasche Verortung der eigenen IT Kenntnisse gibt. Neugierig oder auf den Geschmack gekommen, finden sich für Interessierte auf dem Portal der IT-Fitness Initiative weiterführende Links zu kostenlosen Online Kursen zur Nutzung des Internet oder zu Produktivitätswerkzeugen wie Textverabeitung, Tabellenkalkulation oder Präsentation welche im beruflichen Umfeld oft nachgefragt wird.

180x150_it-initiative Die erste Phase, welche sich an Schülerinnen und Schüler richtete, hat bereits zu einem breiten Interesse geführt. Über 17.000 Menschen haben den IT Selbstcheck bereits durchgeführt. Für den Herbst planen wir bereits die nächste Phase der Initiative zu zünden, welche sich stärker auf den Arbeitsmarkt und Gesellschaft/Soziales konzentrieren wird (stay tuned …).

Ein Gedanke zu “Die Digitale Agenda

  1. Pingback: IT-fitteste Gemeinde Österreichs gesucht | CSR-Blog

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