Microsoft integriert OneDrive in Skype

Skype greift nun nativ auf OneDrive zu. Nutzer können aus der Messenger App heraus Links von auf OneDrive gespeicherten Dateien verschicken. Die Funktion steht auf mobilen Geräten und unter Windows, macOS und Linux zur Verfügung.

Microsoft hat eine neue Funktion für seine Messaging-Anwendung Skype angekündigt. Künftig sollen Nutzer direkt aus Skype heraus Dateien weiterleiten können, die auf dem Cloudspeicher OneDrive abgelegt wurden. Ab sofort können Teilnehmer des Skype-Insider-Programms das Feature testen.

Es steht unter Windows 10 und Android sowie auf iPhones und iPads zur Verfügung. Microsoft integriert OneDrive aber auch in die klassischen Desktop-Anwendungen für Windows, macOS und Linux.

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Die Integration erlaubt es, von Skype aus auf ein OneDrive-Konto zuzugreifen und beliebige Dateien in eine Konversation einzufügen. Wie Thurrott.com berichtet, wird allerdings nur ein Link zu der Datei an eine Nachricht angehängt und nicht die Datei selbst. Der Empfänger muss auf den Link klicken, um die Datei auf sein Gerät herunterzuladen.

Zugriff auf OneDrive erhalten Nutzer über die Funktion zum Hinzufügen von Dateien, Medien und Standortdaten. In der Liste „Inhalte und Tools“ muss dann nur noch auf OneDrive geklickt werden, um zum Cloudspeicher zu gelangen und eine Datei auszuwählen. Der Vorgang wird mit einem Klick auf die Schaltfläche „Senden“ abgeschlossen.

Eine weitere Integration, die für Skype zur Verfügung steht, betrifft Amazons digitalen Assistenten Alexa. Der von Amazon im September angekündigte Skype-Skill für Alexa wird derzeit in den USA ausgerollt. Er erlaubt es, mithilfe von Amazons intelligenten Echo-Lautsprechern auch Skype-Gespräche zu führen. Weitere Details zur Einrichtung und Nutzung des Skype-Skills hält Microsoft auf seiner Website bereit.

Quellen: ZDNet, Thurrot.com

Überwinde die Sprachbarriere!

Wie wäre es, wenn Sie mit jedermann sprechen und schreiben könnten, unabhängig von der Sprache, die Sie sprechen? Mit der Urlaubsbekanntschaft, die nur französisch spricht? Mit Geschäftskontakten in Spanien?

Mit dem #microsofttranslator ist dieser Traum bereits sehr real.

Die Übersetzer-APP bringt Echtzeit-Übersetzungen mithilfe von neuronalen Netzwerken auf die nächste Stufe und ermöglicht Sprachübersetzungen in elf verschiedenen Sprachen (einschließlich Spanisch, Französisch, Portugiesisch, Deutsch und Italienisch).

Aber das ist nicht alles. Der Microsoft Translator übersetzt auch über 60 verschiedene Sprachen-in schriftlicher Form! Beginnen Sie einfach mit der Eingabe, und die AI (Artificial Intelligence) unterstützte Plattform kümmert sich um den Rest.

Alles, was es dafür braucht, ist das Log-In auf dem Schreibtisch oder in der Mobile App (iOS, Android, Windows), jemanden zum Gespräch einladen, und einfach schreiben – in Dänisch, Niederländisch, Englisch, Finnisch, Französisch, Italienisch, Norwegisch, Portugiesisch, Spanisch oder Schwedisch, um nur einige zu nennen. Die Person auf der anderen Seite ist in der Lage, Ihre Nachrichten zu lesen, direkt in ihre Muttersprache übersetzt!

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Sprachbarrieren müssen nicht länger ein Hindernis für den Austausch von Menschen unterschiedlichster Herkunft sein. Ich finde das gerade auch für ein gemeinsames Europe sehr wichtig. 

Connected Living 2025

Meine Mutter war und ist begeisterte Reader´s Digest Leserin. Und so kam ich bereits als Kind in Berührung mit diesen Mini-Büchlein im A5 Format, die monatlich einen sehr breiten Querschnitt an Themen lieferten. Und immer dabei – die Zukunftsgeschichten aus dem Wissenschaftsressort, die mehr oder weniger gewagte populärwissenschaftliche Blicke auf die nächsten Jahrzehnte erlaubten. Und irgendwann entdeckte ich am Dachboden die ganz alten Hefte, die aus den 60er Jahren. Mit den Geschichten, wie unsere Städte, Autos und Öffis im Jahr 2000 aussehen würden. Überall Magnetschwebebahnen, Druckkapseln, die die Fahrgäste wie eine Rohrpost durch die Stadt schießen oder Luftschiffe mit Ionenantrieb. Ich liebte sie. Manches davon ansatzweise Realität. Aber größtenteils völlig überzogene Science Fiction, wie wir es im historisch gnädigen Rückblick feststellen können.

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Doch so verhält es sich mit allen Arten von Ausblicken und Vorhersagen. Umso mehr, als es den Blick in die fernere Zukunft betrifft. Und in Umkehrung von Amaro´s Gesetz  denke ich, dass wir wohl auch immer dazu tendieren, zu überschätzen, was in 30 oder 40 Jahren tatsächlich möglich sein kann. Und gleichzeitig geradezu fahrlässig zu unterschätzen,  was in nur wenigen Jahren zu unumkehrbaren Weichenstellungen für unser zukünftiges Leben führen kann. Mit Technologien wie dem World Wide Web (WWW) oder dem Mobiltelefon hat es sich so verhalten.  Auch Cloud Computing ist gekommen um zu bleiben. Und mit dem Internet der Dinge und den Möglichkeiten von Big Data verhält es sich ebenso.

Aber wie werden diese Technologien tatsächlich unser aller Leben verändern? Weitaus weniger spekulativ erscheint mir hier der Ansatz einer repräsentativen Umfrage, über die ich kürzlich gelesen habe.

Der niederländische SIM Kartenhersteller Gemalto hat europaweit 1200 junge Erwachsene zu ihren Erwartungen an die digitale Zukunft befragt und die Ergebnisse in seiner Studie “Connected Living 2025” unlängst veröffentlicht. Gemeinsamer Tenor dabei war, dass die Vernetzung weiter zunehmen und digitale Technologien unser Leben noch schneller und umfassender durchdringen werden, als heute.

Etwa ein Drittel der Studienteilnehmer kann sich beispielsweise vorstellen, dass sich Smartphones über eine DNA-Erkennung entsperren lassen. Dass Mobiltelefone künftig mit einem Netzhaut-Scanner ausgestattet sind, halten sogar 43 Prozent für wahrscheinlich, und 44 Prozent glauben an die Gesichtserkennung. Immerhin setzt auch Windows 10 bereits auf die sogenannte Iris-Erkennung, die das Entsperren durch den Blick in die Kamera möglich macht und macht diese Technlogie damit einem Milliardenpublikum zugänglich.

Und wie stellen sich die Befragten die Smart City von morgen vor? Wie wird die Digitalisierung das Reisen oder unser Arbeiten verändern? Mehr Details dazu findet ihr im Original auf der Gemalto Seite (Download Studie und Infografik) und die Infografik auch am Blog von Michael Kroker, über den ich das aufgeschnappt habe.

Ein Microsoftie auf der Apple Bühne

Wann war doch gleich mal der letzte Microsoftie auf einer Apple Bühne? Richtig – Nie! Manche werden sich noch an die Ankündigung des Microsoft Investments in Apple im Jahr 1997 erinnern – aber da war Bill Gates nur via Videowall zugeschaltet.

APPLE IPHONE
© by David Paul Morris/Bloomberg via Getty Images

Und so war der gestrige Auftritt des Microsoft Managers Kirk Koenigsbauer tatsächlich auch ein bemerkenswertes Zeichen einer stark in Bewegung stehender Microsoft, die die jahrzehntelang bestehenden Stacheldrahtzäune zwischen den Plattformen sukzessive einreißt. Dies mit Produkten wie Office 365 und Office Apps für iOS und Android Systeme, die damit die eigene mobile Plattformstrategie sehr wirkmächtig ergänzen.

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OneNote für Journalisten

Wer meinen Blog kennt, weiß, dass ich ein überzeugter und konsequenter OneNote-Anwender bin. Und dass nicht nur, weil es von Microsoft ist und ich bei Microsoft arbeite…

OneNote ist seit Jahr und Tag mein digitales Notizbuch, in dem ich multimedial (Text, Bilder, Video, Audioprotokolle, hyperlinks, etc.) und über verschiedenste Geräte und Plattformen arbeiten kann. Am PC, am Tablet oder am Smartphone genauso wie auf dem iPad, iPhone oder Android Gerät. Und auf dieser plattformübergreifenden Basis ist es auch ein tolles Werkzeug für Journalisten.

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Neues Update macht OneDrive zum ultimativen Fotoalbum

Über die “3-screen” Strategie von Microsoft habe ich ja schon des Öfteren geschrieben. Die Idee dahinter ist die des “roaming content”, also von Inhalten, die sich über alle Bildschirm- bzw. Gerätetypen hinweg gleichermaßen und schön formatiert abrufen lassen. So auch beispielsweise Fotos.

Mit der Ankündigung von Windows 10 letzte Woche wurde ein weiterer Schritt entlang dieser Strategie gesetzt – und auch klar, dass speziell das Themengebiet Fotos viele Neuerungen aufweisen wird – beispielsweise, dass es eine automatische (und auch abschaltbare!) Verbesserungsfunktion für Bilder geben soll, die gleich mal richtig nachbelichtet und rote Augen entfernt. Das erspart schon mal einigen Aufwand vor dem Herzeigen.

Der Cloudspeicher OneDrive ist dabei die Webplattform dahinter, über die die Speicherung von bzw. Ausspielung auf die unterschiedlichsten Gerätetypen wie Smartphone, Tablet, XBox oder PC funktionieren wird.

Die vor wenigen Tagen angekündigten Updates machen nun aus OneDrive endgültig die ultimative Schaltzentrale für das Ansehen, Bearbeiten, Ablegen und Teilen der eigenen Fotos. Suchen und Finden von Fotos wird über die integrierte Technologie von Bing einfacher, schneller und treffsicherer werden.

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Hallo, ich bin Cortana

Und schon wieder ein Stück Star-Trek, das der Fiktion entrissen und in unsere reale Erfahrungswelt gerückt wird. Wer erinnert sich nicht an die Dialoge die sich zwischen dem jeweiligen Captain (Kirk, Picard, Janeway, etc.) und dem Schiffscomputer entsponnen haben, sie starten immer mit: “Computer!” und dann folgt der Befehl: “Starte Logbuch ab Sternenzeit 41153,7…” oder auch einfach nur “Licht, 20 Prozent”.

Oder die legendäre Szene, in der Spock den Computer die Zahl Pi bis auf die letzte Kommastelle  berechnen lässt (bis er raucht…). Das Kommando dafür gab er natürlich – wie in US Serien üblich – auf englisch: „Computer, compute to the last digit the value of pi”.

Nun, in Zukunft wird er das auch auf Deutsch machen können – sofern seine Sprachkenntnisse das zulassen. Und dafür wird er einfach nur ein Windows Phone zur Hand nehmen müssen und sein Kommando an Cortana richten. Weiterlesen